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SUMMARY:Bauerntag 2024 in  Walsrode
DESCRIPTION:Der Bauerntag 2024 wird am 14.März ab 19:00 in der Stadthalle Walsrode statt finden ! Bitte merken Sie sich den Termin vor !\nBitte melden Sie sich bis zum 11.März unter  infofb@lv-lueneburger-heide.de an !\nDas Programm und alle weitere Details finden Sie hier  ( https://lv-lueneburger-heide.de/wp-content/uploads/2023/10/240227_Bauerntag-_Einladung-Mitglieder.pdf )\n(CCP). Ein Professor der Universität Vechta hat in seinen Vorträgen gern einen Vergleich dabei: In zwei Jahrzehnten werde ein Maststall genauso aus der Zeit gefallen sein, wie die gelbe Telefonzelle heute. Fleisch, aber auch Fisch und Molkereiprodukte würden über kurz oder lang nicht mehr in Viehställen erzeugt, sondern in technischen Reaktoren. Der prognostizierte Zeitensprung stößt auf intensives Medieninteresse und dem Vernehmen nach haben öffentliche und private Geldgeber bereits gigantische Fördermittel bereitgestellt.\nDie Hoffnungen, die mit der Herstellung von Laborfleisch verkündet werden, klingen vielversprechend. „Bei wachsender Weltbevölkerung wird es einen Engpass im Bereich der Proteine geben, aber Laborfleisch, auch Cultured Meat, In-Vitro-Fleisch oder zelluläres Fleisch genannt – könnte eine\nAlternative sein“, sagt Prof. Dr. Thomas Herget, Leiter des Silicon Valley Innovation Hub von Merck. Schon jetzt – so Herget – sei der aktuell übliche Produktionsprozess nicht nachhaltig. Herausforderungen gäbe es bei Klima- und Umweltschutzaspekten, im Bereich des Tierwohls sowie unter Gesundheits-gesichtspunkten.\nFür die Landwirtschaft ist das ein doppelter Affront. Einerseits steht die Feststellung eines nicht nachhaltigen Wirtschaftens im Raum andererseits gerät die Geschäftsgrundlage der Tierhaltung\nfür die allermeisten Betriebe ins Wanken. Damit ist das zentrale Thema des diesjährigen Bauerntags, der am Dienstag, dem 14. März 2024 in Walsrode\nstattfindet, umfassend beschrieben.\nDer zitierte Prof. Dr. Thomas Herget ist einer von drei Referenten, die aus verschiedenen Aspekten das Thema „Landwirtschaft 2040 – Technologien für ein neues Wirtschaften“ beleuchtet.\nDr. Alexander Heuer von der Firma Meatosys wird das Konzept seines Unternehmens vorstellen, bei dem Landwirte mit ins Boot geholt werden und an der Erzeugung von Fleisch beteiligt sind.\nAls dritten Referenten konnte das Landvolk Jens Willeke von der Firma Nexat gewinnen. Das Unternehmen Nexat mit Sitz in Rieste (Niedersachsen) ist Visionär im Bereich der Agrartechnik. Willeke deckt somit den Bereich pflanzliche Erzeugung thematisch ab. In der Diskussion dürfte von großem\nInteresse sein, welchen Anteil Landwirtschaft an der Erzeugung von Nährmedien bei der Laborfleischproduktion haben kann. Diese Komponenten stellen die Energiequelle für das Zellwachstum bereit und sind für die Regulierung zellulärer Prozesse unverzichtbar. Fraglich ist auch, wie der Verbraucher auf Laborfleisch reagiert. Zudem unterliegen die Technologien zur Kunstfleischherstellung Patentrechten, so dass die Produktion auf wenige Unternehmen konzentriert erfolgen wird. Ganz im\nGegensatz zur Nutztierhaltung auf Bauernhöfen werden sich hier möglicherweise Abhängigkeiten ergeben, die im globalen Miteinander unübersehbare Risiken bergen.\n \n
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