Anfang eines neues Jahres lohnt sich der Blick zurück auf das vergangene Jahr, um Bilanz zu ziehen und offen und mit neuen Ideen in die Zukunft zu blicken. Gerade der Bereich „Öffentlichkeitsarbeit“, welches viel diskutiert und immer wieder angesprochen wird, wurde einmal unter die Lupe genommen und wagt einen positiven Blick nach Vorne:
Als Resultat konnte verzeichnet werden, dass sich das Engagement des Landvolks im Bereich der Kindergärten und Schulen sehr positiv nach oben entwickelt. Nachdem die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in Lehrplänen verankert ist, eröffnet sich für die Öffentlichkeitsarbeit ein breites Aufgabenfeld. Nach der Ausbildung und Zertifizierung zur Bauernhofpädagogin organisiert Anna Pohlschröder zusammen mit Kim Ahlden-Holste den „Lernort Bauernhof“. In Feld und Stall werden Wissen über die Landwirtschaft vermittelt und verantwortliches Handeln mit Natur und Umwelt geübt. Die Aktionen erfolgen im Rahmen des Projekts „Transparenz schaffen“, das auch den Einsatz der Gastgeber finanziell honoriert.
Der Kreisverband ist guter Hoffnung, über das Leader-Programm eine Co-Finanzierung eines mobilen Klassenzimmers zu erhalten. Mit einem gut ausgerüsteten PKW-Anhänger könnte die Arbeit in den Schulen noch wesentlich effizienter gestaltet werden. Gute Erfahrungen hat das Landvolk auch mit der Veranstaltung von Lehrer-Fortbildungen gemacht. Frühere Einladungen des Landvolks an Kollegien in den Schulen verliefen oft im Sande. Seitdem aber anerkannte Fortbildungen im Rahmen des BNE angeboten werden, ist die Resonanz erfreulich.
In Kitas und Schulen bietet das Landvolk Lüneburger Heide seit mehreren Jahren die Aktion „Blühender Schulhof“ an. Pakete mit Blumensamen werden zur Verfügung gestellt und der Vegetationsverlauf mit Rat und Tat begleitet. Am Schluss gibt es eine Prämie für den buntesten Schulgarten. Als Renner haben sich die „Geschichten aus dem Stroh“ erwiesen. Das Vorlesen weihnachtlicher Geschichten mit einem wärmenden Getränk in der Hand und im Umfeld von Rind und Schaf hat jüngst wieder viele Besucher auf die drei gastgebenden Höfe in seinen Bann gezogen.
Alt bewährt ist der Tag des offenen Hofes, der wieder im Juni dieses Jahres stattfindet und zu dem sich noch Gastgeber melden dürfen. Jensen wies in seiner Aufzählung der Aktivitäten gern auf die jüngste Tour de Flur im Raum Rethem hin, die verschiedene Höfe präsentierte und auch in den Medien ein großes Echo fand.
Der Pfad der „Goldenen Steine“, verschiedene Action-Bound-Spazierwege und die Wanderouten am Heidschnuckenweg, die in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen betreut werden, gehören ebenfalls in das Aufgabengebiet der Landvolk-Öffentlichkeitsarbeiterinnen.
Für die überregionale Präsenz sorgt die Interessenplattform „Eure Landwirte – Echt grün“. Sie stellt ihr Infomobil auf Bauernmärkten und anderen ländlichen Veranstaltung zur Verfügung, ist aber auch in den Städten mit verschiedensten Werbeträgern wie Kinospots vertreten. in diesem Kreisverband wurden an 4 Standorten 2025 die Roadshowmobil genutzt und eine Vielzahl von Verbrauchern erreicht.
Letztlich erfüllt auch die Verbandszeitung des Landvolk Lüneburger Heide ihren Auftrag als Zentralorgan des Berufsstandes. Die Versendung der Zeitung in Papierform und in digitaler Form an Multiplikatoren im Bereich von Politik, Verwaltung, Bildung, Kirche und Wirtschaft erhält regelmäßig positive Rückmeldungen.
